Ein Lebenszeichen aus Tirol - unterwegs im Orion

Fotos von Objekten außerhalb unseres Sonnensystems
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Desaster
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Ein Lebenszeichen aus Tirol - unterwegs im Orion

Beitrag von Desaster » 27.02.2020, 10:35

Servus Sternfreunde

Unser Projekt „18er fotografisch“ steht kurz vor der Vollendung und somit haben wir wieder Zeit, astrofotografisch tätig zu sein. Mein Kumpel hat sich mittlerweile eine 6Da gegönnt und als wäre das nicht genug noch einen 6“-ED Refraktor.
Nachdem wir dafür mit einer längeren Schlechtwetterphase gebüßt hatten, konnten wir die beiden letzten Wochen testen, was in den Geräten steckt. Überrascht waren wir auf jeden Fall, dass sich der Farbfehler für einen 2-linsigen ED (der vom Ludes) eigentlich fast nicht vorhanden ist. Visuell erscheint die Venus, oder andere helle Sterne im Fokus doch tatsächlich weiß, ohne irgendwelche Farbirritationen – wirklich erstaunlich!!!

Dafür, dass wir für beide Fotos nicht mal je 1 Stunde zusammenbrachten, schaut es gar nicht so übel aus. Eh klar, dass die beiden prominentesten Winterobjekte herhalten mussten.

Orionnebel: 152mm ED bei f6,8 (0,85x Reducer); 110x30s, 1600ASA



Pferd: 152mm ED bei f6,8 (0,85x Reducer); 58x60s, 1600ASA



In beiden Fällen wurde nicht nachgeführt. Korrekturbilder wurden gemacht.

Derweilen liebe Grüße aus Tirol
Tom und Nori

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Josef
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Re: Ein Lebenszeichen aus Tirol - unterwegs im Orion

Beitrag von Josef » 27.02.2020, 18:23

Hallo Tom!

Fein mal wieder was von Euch zu hören und mit einem beeindruckenden Comeback!
Sieht gut aus, auch von der Farbgebung. Gefällt mir sehr gut.
Mit freundlichen Grüßen

Josef

www.sternwarte-au60.at

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AchimL
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Re: Ein Lebenszeichen aus Tirol - unterwegs im Orion

Beitrag von AchimL » 27.02.2020, 20:46

Hallo Tom

Sehr gute Foto´s die Du uns hier zeigst.. !!!
Vor allem das Pferd ist wirklich gut geworden, mein Favorit..!!

Viele Grüße... AchimL

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Re: Ein Lebenszeichen aus Tirol - unterwegs im Orion

Beitrag von Stefan_Lilge » 27.02.2020, 21:42

Hallo Tom,

sieht tatsächlich gut aus der Zweilinser. Wenn ich nicht schon einen Esprit 150 hätte, würde ich mir den 140er von APM kaufen, der hat ja noch eine deutlich bessere Strehlkurve (jedenfalls vom Design her). Mir gefällt M42 noch besser als die Gegend um Alnitak, beim Pferd scheint das Seeing schlecht gewesen zu sein. Farblich ist die Pferderegion aber auch sehr gut.

Ach ja: Was war das denn für eine Montierung? 60 Sekunden unguided ist jetzt zwar nichts was unbedingt Absolutencoder braucht, aber trotzdem sehr beachtlich.
Viele Grüße
Stefan

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Desaster
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Re: Ein Lebenszeichen aus Tirol - unterwegs im Orion

Beitrag von Desaster » 04.03.2020, 12:05

Servus Sternfreunde

ein herzliches Dankeschön für die netten Antworten!!

@ Stefan: das war eine mittlerweile 20 Jahre alte Vixen New Atlux. Wir haben sie letztens generalüberholen lassen und seitdem schnurrt sie wieder. Probebelichtungen zeigten uns, dass wir jetzt mit 1m Brennweite ohne Ausschuss 120 Sekunden belichten können. Erst ab 150 Sekunden wird es erkennbar ungenau.

lg
tom

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