Sonne am 15. und 16. 09.2023

Fotos vom Mond, der Sonne, den Planeten und von Kometen
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Hans_Ulrich
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Sonne am 15. und 16. 09.2023

Beitrag von Hans_Ulrich »

Hallo allerseits,

nach langer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Die diesjährige HTT glänzte ja durch ausgezeichnetes Wetter. Da Nachts das mit den Augen nicht mehr so richtig klappt, ist mein Schwerpunkt die Sonne.
Am 15.09.2023 Entstanden nachfolgende Bilder mit einem Lunt 80mm.
2023-09-15_1.jpg
2023-09-15_2.jpg
2023-09-15_3.jpg
Bilder sind nicht ausgerichtet.

M.f.G.

Hans-Ulrich
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Hans_Ulrich
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Re: Sonne am 15. und 16. 09.2023

Beitrag von Hans_Ulrich »

Am nächsten Tag war auch noch schönes Wetter:
2023-09-16_1.jpg
2023-09-16_2.jpg
2023-09-16_3.jpg
Ich hoffe jetzt gibt es keine "Mecker" wegen der vielen Bilder.
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Hans_Ulrich
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Re: Sonne am 15. und 16. 09.2023

Beitrag von Hans_Ulrich »

Zum Schluss noch eine Animation:
2023-09-16.gif
Das war es. Jetzt verkrieche ich mich in eine Ecke und harre der Dinge . . .

M.f.G.

Hans-Ulrich
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AchimL
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Re: Sonne am 15. und 16. 09.2023

Beitrag von AchimL »

Hallo Hans-Ulrich

Ja, auf unserer Sonne ist immer was los. Hast Du sehr schön in Szene gesetzt. Gefällt mir gut.

Viele Grüße... AchimL
christianhanke
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Re: Sonne am 15. und 16. 09.2023

Beitrag von christianhanke »

Hallo Hans-Ulrich,

ich bin ja auch ein fotografischer "Sonnenanbeter". Mir gefallen deine Bilder sehr gut, da sie sehr unterschiedliche Strukturen zeigen.
Kannst du die Oberfläche und die Protuberanzen mit dem Lunt in einer Aufnahme einfangen? Mit meinem Coronado PST muss ich immer zwei Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung kombinieren.

Gruß und CS

Christian
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Hans_Ulrich
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Re: Sonne am 15. und 16. 09.2023

Beitrag von Hans_Ulrich »

Hallo Christian,

ob das mit dem PST geht, weiß ich nicht. Mit dem LUNT kann man beides. Die einzelnen Bilder sind zusammen gesetzt. Hat den Vorteil, man bekommt feinere Details in den Protuberanzen. Der Nachteil ist, der Bereich der Spikulen wird nicht besonders gut abgebildet.

Bei der Animation habe ich es anders gemacht. Da bin ich beim ersten Versuch mit dem Zusammensetzen gescheitert. Die Bilder habe ich in einem "Rutsch" gemacht. Beim Stacken bekommt man ja Bilder im 16 Bit-Format. Da hat man die Möglichkeit, auch die Protuberanzen relativ gut darzustellen. Weiterhin werden die Spikulen auch sehr deutlich.

vergleich.jpg

Beim PS-2 gibt es mit "Tiefen/Lichter" die Möglichkeit, den Gammawert so zu verändern, das auch die Protuberanzen zum Vorschein kommen. Allerdings wird dann die Oberflächen etwas blass. Das kann man mit dem Programm "Silver Efex Pro" verändern. Damit kann man den Kontrast an den Kannten erhöhen, ohne den Kontrast im Bild wesentlich zu verändern.
Ein kleines Problem gibt es aber noch. Wenn viel Dunst in der Atmosphäre ist, dann rauscht der Hintergrund sehr stark.

Ich hatte auch mal ein PST. Da habe ich am Anfang nur eine rote Scheibe gesehen. Ich wusste nicht, dass man da das Etalon einstellen musste. Dann ging es recht gut. Fotografisch ist mir da nichts brauchbares gelungen.

M.f.G.

Hans-Ulrich
Frank
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Re: Sonne am 15. und 16. 09.2023

Beitrag von Frank »

Hallo Ulrich

ist doch schöne Sonne , hast du auch auf deine Art gut bearbeitet, gefällt mir.
das hochstrecken der Protuberanzen ohne Kontrast auf der Oberfläche zu verlieren ist irgendwie immer ein Kompromiss, gast du aber gut gelöst.

Gruß Frank
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Hans_Ulrich
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Re: Sonne am 15. und 16. 09.2023

Beitrag von Hans_Ulrich »

Hallo allerseits,

noch einen kleinen Nachtrag. Wenn man Sonne fotografieren will und keine feste Sternwarte hat, dann hat man immer ein kleines Problem mit der Ausrichtung der Montierung.
Ich habe mal folgendes versucht und das recht gut geklappt. Die Basis war eine HEQ5, sollte aber mit anderen Montierungen auch so gehen. Zuerst Stativ aufgebaut, Kompassgenauigkeit reicht. Die Oberfläche mit einer Wasserwage möglichst genau ausgerichtet. Montierung aufgesetzt. Teleskop montieren. Mit einer Wasserwage die Montierung möglichst genau in die Parkposition bringen.
Aus einen Astroprogram die aktuellen Daten für die Sonne suchen, diese eingeben und die Montierung auf diese Position fahren lassen. Jetzt sollte die Sonne schon im Sonnensucher sichtbar sein.
Mit Veränderung der Polhöhe und drehen der gesamten Montierung genau ausrichten.
Das hat bei mir so gut geklappt, dass ich in der Zeit der Aufnahme (zirka 2-3 Minuten) nicht manuell nachführen musste.
Falls ich jetzt Eulen nach Athen getragen habe, dann möge man mir das verzeihen.

M.f.G

Hans-Ulrich
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